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Schwäbischer Zopf

Heute zeige ich euch eine kleine Eigenkreation einer Mischung aus Schwäbischem Kranz und Hefezopf: der Schwäbische Zopf. Das Bild ist leider nicht so gut geraten, dafür war der Zopf sehr lecker 😉 Für einen Zopf benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 500 g Zopfmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 0,25 Liter Milch
  • 150 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Sultaninen
  • 1 Bio-Zitrone (Saft + Schale)
  • 125 g Puderzucker
  • Zimt

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln und etwas Zucker darüberstreuen. Die Milch darübergiessen und die Hefe darin auflösen. Den restlichen Zucker, das Ei, die zimmerwarme Butter (100 g) und die Prise Salz auf dem Mehlrand verteilen und alle Zutaten von der Mitte aus zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen mindestens verdoppelt hat.

Den gegangenen Teig kurz mit der Hand durchkneten und zu einer kleinfingerdicken rechteckigen Fläche auswallen. Die restliche Butter in Flocken zusammen mit den Sultaninen und dem Zimt auf dem Teig verteilen. Den Teig in der Mitte in zwei Hälften schneiden und diese zu Würsten zusammenrollen. An den Seiten alles gut verschliessen, damit die Sultaninen nicht rausfallen. Jetzt die beiden Würste ineinander verdrehen und auf ein Backblech geben. Anschliessend im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf mittlerer Schiene für ca. 40 Minuten backen.

Für die Zuckerglasur die Zitronenschale abreiben, die Zitrone auspressen und beides mit dem Puderzucker verrühren, so dass eine zähe Masse entsteht, die man gut mit einem Pinsel auftragen kann. Sobald der Zopf ausgekühlt ist diesen bestreichen und geniessen.

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5 Kommentare zu “Schwäbischer Zopf

    1. Franzy

      Liebe Oli das Zopfmehl ist glaube ich eine ziemlich schweizerische Angelegenheit. Ich konnte keine Nummer darauf entdecken, aber fogende Beschreibung: „Zopfmehl wird aus dem Innersten, hellsten Teil des Getreidekorns gewonnen. Der Mehlkörper besteht vorallem aus Stärke und Eiweiss. Dank der speziellen Weizenmischung eignet sich dieses Mehl besonders zur Herstelung von Zöpfen, Mütschli und Weggli“. Ich habe den Zopf auch schon mit normalem Weissmehl (Typ 405) gemacht, was ebenfalls sehr gut funktioniert hat. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen?

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