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Zu Gast im Magdas Wien: ein besonderes Hotel mit besonderen Menschen

Das Magdas in Wien ist ein ganz besonderes Haus. Nicht, weil es hier einen besonderen Luxus gibt, sondern weil die Geschichte hinter dem Hotel überzeugt. Betrieben wird das Magdas nämlich von der Caritas Wien mit dem Gedanken, Menschen – vor allem anerkannten Flüchtlingen – eine Perspektive zu geben, die nur schwer einen Job finden. Es geht hier nicht um die Maximierung von Profit, sondern um die Maximierung von Offenheit und Menschlichkeit – ein Ansatz, der sich meiner Meinung nach definitiv zu unterstützen lohnt!

Das Hotel, das ehemals ein Senioren- und Pflegewohnhaus der Caritas war, liegt im zweiten Bezirk unweit des Praters in einer ruhigen Nebenstrasse. Die 88 Zimmer sind im Upcycling-Design individuell gestaltet, so dass keines dem anderen gleicht. Die wenigsten der ca. 20 Angestellten haben Hotellerie-Erfahrung, aber das fällt eigentlich überhaupt nicht auf. Es wird ein bisschen improvisiert, was recht erfrischend ist. Neben dem für Wien vergleichsweise günstigen Zimmerpreis kann man hier als Gast auch noch Gutes tun: die Arbeit der Menschen unterstützen und wertschätzen, den eigenen Horizont erweitern und von der Idee hinter dem Projekt erzählen.

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