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Neuseeland: Auf den Spuren von Frodo und Bilbo

Willkommen in Hobbiton im Auenland, dem Wohnort der Hobbits, der versteckt auf einer abgelegenen Schaffarm in der Nähe der kleinen Stadt Matamata auf der Nordinsel Neuseelands liegt. Der Herr der Ringe und die Hobbit Triologie gehören inzwischen genauso zu Neuseeland wie Vulkane, das Meer und Sandstrände und daher durfte ein Besuch natürlich auf unserer Reise nicht fehlen. Da der genaue Standort von Hobbiton allerdings auf keiner offiziellen Karte zu finden ist, war erst einmal Suchen angesagt. Zum Glück haben wir aber nach kurzer Zeit einen offiziellen Hobbiton-Bus entdeckt, der von Matamata aus ans Filmset fuhr und dem wir unauffällig folgten. Da Hobbiton sehr gut besucht ist sollte man (zumindest in der Hauptsaison) die Tickets unbedingt im Voraus buchen, um nicht ewig anstehen und warten zu müssen.

Am Eingang zum Filmset wurden wir in unsere kleine Gruppe von 30 Leuten eingeteilt und in einem uralten ausgemusterten Schulbus ins eigentliche Hobbiton gebracht. Dort von einem weiteren Guide in Empfang genommen begaben wir uns auf eine Zeitreise ins Auenland, die uns des öfteren staunen liess.

Am meisten haben mich die ganzen liebevollen Details begeistert, die Hobbiton richtig zum Leben erwecken. 44 Hobbithölen, verbunden mit kleinen Wegen, getrennt durch kleine Seen und Obstbäume, am Wegesrand liegen liebevoll aufeinander gestapelte Gemüseberge. Man sieht, dass hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wird. Die Werkzeuge, die vor den Hobbithöhlen hängen, sehen aus als wären sie eben noch benutzt worden, die Hobbit-Wäsche flattert im Wind, Obst wurden gerade frisch geerntet und Schmetterlinge flattern einem entgegen. Ganz, wie man sich einen paradiesischen Ort zum Leben vorstellt. In den meisten der Hobbithöhlen gibt es allerdings leider nicht viel zu sehen, da diese nur 30-80 cm tief ausgebaut sind und der Rest im Studio gedreht wurde. Voll ausgebaut ist aber der Green Dragon, dessen Besuch am Ende der etwas 1 1/2 stündigen Tour steht. Das Pub wurde erst 2012 für die Hobbit-Trilogie gebaut und ist so urig und originell, dass man sich sofort wohlfühlt und am liebsten jeden Abend für ein Feierabendbier wiederkommen möchte.

 

3 Kommentare zu “Neuseeland: Auf den Spuren von Frodo und Bilbo

  1. Landidylle

    Ich träume ja insgeheim davon, mir heimlich so ein Hobbithaus in den Garten zu bauen – aber wahrscheinlich wird es nur ein Erdkeller im alten Stil, die sind ja ähnlich konstruiert. Ich beneide dich gerade um die tolle Erfahrung. Die Hobbithöhlen müssen sich toll in die märchenhafte Landschaft einfügen.
    LG Oli

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