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Frohe Weihnachten – und österreichische Weihnachtswünsche

Schon wieder sind sie da, die Weihnachtsfeiertage. Irgendwie scheint es mir, als würde es von Jahr zu Jahr schneller gehen, dass die Monate verstreichen und wir wieder unter dem Tannenbaum sitzen. Seit ein paar Jahren ist es bei uns Tradition, dass ich mich um das Weihnachtsessen (mindestens ein vier Gänge Menü J ) kümmere, bevor es traditionell in die Christmette in eine der Kirchen der Umgebung geht. Dabei ist es für mich jedes Jahr irgendwie ein ergreifender und besonderer Moment, wenn am Ende des Gottesdienstes alle Lichter in der Kirche gelöscht werden, nur noch die Kerzen am Christbaum sowie in der Krippe brennen und die Gemeinde „Stille Nacht, heilige Nacht“ singt. Die erste Strophe klappt meistens noch recht gut, spätestens bei der zweiten wird es dann eher schräg und schief, da man ja keinen Liedtext sehen kann. Das macht aber nichts, da unser Organist, beschwingt durch seine vorherige Weihnachtsfeier und stets sehr gut gelaunt, das ganze lebhaft und stimmungsvoll begleitet – das nur als kleine Anekdote am Rande.

Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist, wie ich vor kurzem lernen durfte, bereits 200 Jahre alt und feiert 2018 sein Jubiläum. In mehr als 300 Sprachen übersetzt steht dieses Lied, welches ursprünglich aus Österreich stammt, in vielen Ländern für die Weihnachtsnacht schlechthin und gehört zur Weihnachtstradition fest dazu. Das wohl berühmteste Friedenslied der Welt entstand unter dem Eindruck von Krieg, Naturkatastrophen und bitterer Armut – und spendet uns bis heute Hoffnung, schenkt uns ein Gefühl der Geborgenheit und der Stille. Auf der Seite von Österreich Werbung könnt ihr alles über die Geschichte lesen und findet viele weitere, spannende Hintergründe.

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Und hier kommt noch eine kleine Anekdote von meinem eigenen Weihnachtsfest: Nachdem wir immer einen sehr grossen, deckenhohen Christbaum zuhause haben meint meine Mama schon seit Jahren, dass sie eigentlich lieber einen kleinen Tischchristbaum hätte, das würde ihr völlig genügen. In diesem Jahr will es also der Zufall, dass ich als Weihnachtsgruss eben so einen Christbaum geschickt bekommen habe. Es handelt sich um eine Zwergkonifere aus der Familie der Kieferngewächse – und nachdem ich dazu aufgerufen wurde, ihr oder besser ihm einen Namen zu geben, heisst er Willy. In Anlehnung an unseren lustigen Organisten. Und so schliesst sich der Kreis. Frohe Weihnachten euch allen!

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