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Das Kleinwalsertal erwandern: ein Besuch in der Breitachklamm und im Waldhaus

Wasser von oben, Wasser von unten, Wasser von der Seite: so oder so ähnlich kann man das Wetter an diesem Tag beschreiben als wir uns auf machen, die Breitachklamm zu erwandern. Da die Klamm bei Regen sogar noch beeindruckender sein soll, packen wir die Regenkleidung aus und begeben uns auf den Weg zum Parkplatz in Tiefenbach. Von dort aus sind es ca. 10 Minuten zu Fuss bis zum Kassenhäuschen „Tal“. Die Klamm ist von beiden Seiten aus begehbar, weshalb man seine Wanderung auch bei Kasse „Berg“ beginnen kann.
Die Breitachklamm ist neben der Höllenklamm (meinen Wanderbericht findet ihr hier) die tiefste Klamm der Bayerischen Alpen und die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas. Beeindruckend sind die Wassermassen, die sich hier seit Jahrtausenden ihren Weg durchs Gestein bahnen und auch nicht vor stattlichen Bäumen halt machen, die man immer wieder zwischen den engen Felsen hängen sieht. Die Wanderung in eine Richtung dauert mit viel Schauen und Staunen ca. 1 Stunde, geht man den selben Weg zurück ist man also knapp 2 Stunden auf den gut befestigten Wegen unterwegs.

Ist man dann noch nicht zu kaputt, lohnt sich ein Abstecher im nahe gelegenen Waldhaus. Vom Eingang Tal sind es weitere 40 Minuten zu Fuss immer den Fluss entlang. Hunderte Steinmännchen säumen den Weg und man kann hier gemütlich spazieren.

Das gemütliche Waldhaus mit seiner urigen Atmosphäre kommt nach dieser Wanderung wie gerufen. Neben österreichischen Spezialitäten gibt es auch selbstgebackenen Kuchen. Das Waldhaus, das übrigens bereits 1906 erbaut wurde, wird schon in der dritten Generation von der Familie Staara mit viel Liebe geführt. Man wird sofort von einer warmen Atmosphäre empfangen, das Holz knistert im Ofen und das Bier schmeckt nach einer jetzt doch schon mehr als dreistündigen Wanderung besonders gut.

 

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