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BayfairDrive testet: Brotbackschale von Lékué

Heute stelle ich euch ein Küchen-Gadget vor, das mir vor kurzem von der Vetrag zum Test zur Verfügung gestellt wurde: eine Brotbackschale die verspricht, dass man in der selben Schüssel alles wiegen, kneten und backen kann und ein wunderschönes Brot erhält. Das hat mich natürlich interessiert, vor allem unter dem Aspekt, dass man weniger abwaschen muss und es sehr unkompliziert klingt: Einfach Zutaten in die Schale, durchkneten, stehen lassen, mit Körnern bestreuen und ab in den Ofen, so die Theorie.

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Auch in der Praxis hat sich die Schale bewährt. Als erstes Rezept habe ich ein Sechskornbrot ausprobiert. Praktischwerweise bekommt man nämlich gleich noch ein kleines Rezeptbuch mit 6 Brotrezepten mitgeliefert. Ich habe folgende Zutaten verwendet:

  • 250 g Weizenmehl
  • 200 ml Wasser
  • 6 g Salz
  • 5 g frische Hefe
  • 100 g Körnermischung (Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Hirse)

Die Körner habe ich entgegen der Originalanleitung (man soll sie 5 Minuten bei 180 °C im Backofen anrösten) in einer Pfanne kurz angeröstet. Anschliessend 2/3 davon in eine Schale geben, mit etwas Wasser benetzen und auskühlen lassen. Für den Teig 165 ml Wasser mit dem Mehl vermischen und in der Brotbackschale durchkneten. Bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen und die in etwas lauwarmem Wasser aufgelöste Hefe sowie das Salz dazugeben. Die befeuchteten Körner ebenfalls unterkneten. Die Brotbackschale mit einem Tuch abdecken und den Teig zwei Stunden ruhen lassen. Die restlichen Körner auf einen Teller streuen, den oberen Teil des Teiges leicht anfeuchten und in den Körnern wenden (so halten sie besser). Den Teig anschliessend eine weitere Stunde ruhen lassen. Nach Ablauf dieser Zeit die Brotbackschale verschliessen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten bei 220 °C backen. Wenn das Brot fertig ist, auf einem Backblech auskühlen lassen, damit es schön knusprig wird.

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Insgesamt hat es sehr gut geklappt und das entstandene Brot ist wirklich lecker. Das einzige was mich bei diesem Rezept ein bisschen gestört hat waren die langen Wartezeiten, die der Teig fürs gehen lassen benötigt. Ich werde daher definitiv noch ein paar weitere Rezepte ausprobieren und halte euch auf dem Laufenden über meine Ergebnisse. Für alle, die gerne selbst frisches Brot backen und in Kauf nehmen können, dass es einfach ein paar Stunden braucht, bis das Brot fixfertig ist, kann ich eine klare Kaufempfehlung abgeben. Man hat wenig Chaos in der Küche, die Schale ist extrem schnell und gut gereinigt und ich habe lediglich einen zusätzlichen Teller für die Körner sowie zwei Schälchen benötigt.

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5 Kommentare zu “BayfairDrive testet: Brotbackschale von Lékué

    1. Franzy

      Hallo Viola vielen Dank für deinen Kommentar. Tja, um einmal philosophisch zu antworten: was braucht man schon wirklich zum Leben? 🙂 Aber zurück zur Brotbackschale: ich denke, wirklich „brauchen“ tut man sie nicht. Es ist nett, dass man nur eine Schüssel ausspülen muss. Es ist super, dass das Brot in seiner Form bleibt. Und es ist praktisch, da man gleich eine Auswahl von Rezepten mitgeliefert bekommt. Aber mit ein bisschen Backtalent schafft man ein Brot auch ohne zusätzliche Gadgets. Ich hoffe, ich habe dir ein bisschen geholfen? Liebe Grüsse Franzy

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