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Ahoi Seychellen oder: Das Leben auf einem Segel-Katamaran

Herrlich klares Wasser so weit das Auge reicht, wärmende Sonnenstrahlen auf dem Körper, süsses Nichtstun und eine 4-Mal tägliche Fütterung durch den Küchenchef: So dürft ihr euch unseren einwöchigen Segeltrip auf den Seychellen vorstellen. Aber von vorne:

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Im Heimathafen Mahé in der Marina auf Eden Island ist die Costa Rica zuhause, ein Segelkatamaran von dreamyachtcharter.com mit Platz für bis zu 24 Personen in Doppelkabinen plus vier Personen Crew. Gefunden habe ich das Angebot beim Reiseanbieter Dertour, man kann aber auch direkt buchen. Der grosse Vorteil eines Segelturns ist, dass man die Inseln der Seychellen wirklich erleben kann. Klar gibt es auch Island-Hopping, aber mehr wie drei bis vier Insel pro Woche wird man auch dort nicht sehen. Und zudem muss man nicht ständig wieder die Koffer packen, denn die kleine Kabine bietet genügend Stauraum für eine Woche. Sie sind zwar klein, aber wirklich Zeit unter Deck verbringt man eigentlich nur zum Schlafen, dazu ist die Natur viel zu schön. Jede Kabine ist auch mit einem kleinen Bad mit WC, Waschbecken und Duschvorrichtung ausgestattet.

Der wichtigste Mann an Bord war meiner Meinung nach Nelson, unser Küchenchef. Vier Mal am Tag wurden wir mit frischem Obst, Bananenpfannkuchen, Reisgerichten, Currys und für die nicht-Vegetarier auch fangfrischem Fisch direkt aus dem Meer und sowie Fleischgerichten versorgt. Und zwar immer, wenn die Schiffsglocke läutete, also um 8.00 zum Frühstück, um 12.00 Uhr zum Mittagessen, um 17.00 Uhr zum Afternoon-Tea und um 19.00 Uhr zum Abendessen. Fantastisch! Das hätte ich gerne auch zuhause.

Da man nur sehr selten in einer Marina anlegt, erfolgt der Transport zum Strand meist mit einem „Tender“ oder auf Deutsch Beiboot. Hierzu muss man ein bisschen sportlich sein und elegant das Gleichgewicht halten, um nicht mit Sack und Pack über Bord zu gehen – aber zumindest in unserer Woche sind alle trocken geblieben.

Praktisch ist auch, dass man direkt vom Boot aus schnorcheln gehen kann und sich so den mühsamen Weg, teilweise über Korallen, erspart. An Deck hatten wir viel Platz zum Lesen, Sonnen und das Leben geniessen.

Und hier noch ein paar Bilder als kleiner Vorgeschmack auf meine nächsten Artikel zu den verschiedenen Trauminseln.

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9 Kommentare zu “Ahoi Seychellen oder: Das Leben auf einem Segel-Katamaran

    1. Franzy

      Das sieht aber auch toll aus bei dir 🙂 Haha, gabs denn bei euch keinen Takamaka? Das war so unser Bordgetränk für sternenklare Nächte 🙂

  1. Daniela Stapf

    Haben genau diesen Törn Ende Oktober 2015 gemacht. Wenn man nicht mit einer falschen Erwartungshaltung an Bord geht ist es einfach ein traumhaftes Erlebnis. Aber man darf nicht von einer Luxusreise rausgehen. Daher waren ein paar von unserem Törn etwas enttäuscht. Wir waren aber total begeistert und würden so eine Reise immer wieder mal mitmachen. Wir sind nach 4 Monaten immer noch am schwärmen. Und ja, der Takamaka im Rumpunsch und auch pur ist mmmmh lecker 😉
    Terence der Koch, Francesca, Dominik und der Skipper Kevin waren unser nettes Team an Bord

    1. Franzy

      Liebe Daniela ja, da hast du völlig Recht. Eine Luxusreise ist es definitiv nicht, man darf aber eben auch nicht vergessen, dass es ja auch durchaus preiswert ist. Ich würde auch sofort wieder „anheuern“ 🙂 Viele liebe Grüsse Franzy

      1. Daniela Stapf

        Hallo Franzy, 😉 ok unter preiswert verstehe ich was anderes. Die 8 Tage an Bord haben fast 1500 Euro pro Person ohne Getränke gekostet+900 Euro Flug p/P. Aber das ist das Erlebnis auf einem Katamaran wert.

        1. Franzy

          Hallo Daniela da wir knapp noch in der Vorsaison waren war es bei uns ein bisschen günstiger. Aber du hast schon Recht, allzu oft geht man jetzt ja nicht auf einen Katamaran 🙂 Liebe Grüsse

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